Die Maus feiert heute ihren 26. Geburtstag und ist somit seit über 2 Jahrzehnten eines der Wichtigsten Verbindungen zwischen Mensch und Computer. Doch wie kam es dazu, dass ein solches Gerät entwickelt wurde und wie sahen die ersten Mäuse aus. Wir erklären es euch und zeigen euch die Mäuse der ersten Stunde. Der Name der Maus entstand durch die graue Farbe der ersten PC-Mäuse, und wegen dem kabel hatte man den Gedanken eine lebendige Maus in der Hand zu halten. Die Maus wurde 1963/1964 bei verschiedenen experimentellen versuchen für Zeigegeräte von Douglas C. Engelbart und William English entwickelt.  Im Dezember 1968 wurde sie auf der Herbsttagung der American Federation of Information Processing Societies (AFIPS) der Öffentlichkeit präsentiert. Das Gerät wurde damals noch nicht Maus sondern ?X-Y-Positions-Anzeiger für ein Bildschirmsystem? genannt. Zu der Zeit fand sie aber nur wenig Beachtung da es noch keine Benutzeroberflächen gab wie wir sie heute kennen. Für das auf zwei rechtwinklig zueinander stehenden Rädern basierende Prinzip erhielt Engelbart am 17. November 1970 ein Patent. Später in den 70er Jahren wurde die Maus am Palo Alto Research Center (PARC) der Firma Xerox weiterentwickelt. 1971 kam William English der Mitentwickler der Maus zur Firma Xerox und entwickelte dort die erste Kugelmaus. Diese wurde zum ersten Mal beim Xerox Alto welcher auch erstmalig eine Benutzeroberfläche bot benutzt.  Die Kugelmaus wurde das vorherrschende Funktionsprinzip für Mäuse innerhalb der 1980er und 1990er Jahre. 1981 wurde die Firma Logitech gegründet die dann 1985 die erste populäre Drei-Tasten-Kugelmaus LogiMouse C7 mit RS-232-Anschluss auf den Markt brachte.  Mit der Einführung der PS/2-Systeme durch IBM im Jahre 1987 wurden nun auch Mäuse mit PS/2-Anschluss vorgestellt. Die Maus wurde von IBM auch in Deutschland oft als Pointing Device bezeichnet. 1980 begann die Entwicklung optischer Mäuse. Steve Kirsch bei der Firma Mouse Systems und Richard Francis Lyon bei Xerox entwickelten unterschiedliche Ansätze für optische Mäuse. Der Durchbruch kam aber erst mit billigen und leistungsfähigeren Chips zur Bildverarbeitung. 1984 stellte Logitech eine drahtlose Maus basierend auf Infrarottechnologie vor. Seit 1991 sind kabellose Mäuse verfügbar, die über Radiowellen mit dem Computer kommunizieren. 1995 stellte Genius die Mouse Systems ProAgio und die Genius EasyScroll vor, die ein zusätzliches Scrollrad in der Mitte zwischen den beiden Maustasten besitzen, um z.B. innerhalb eines Fensters schneller auf- und abscrollen zu können. Aber erst seit der 1996 von Microsoft vorgestellten IntelliMouse und der integrierten Unterstützung innerhalb der Microsoft Software Produkte kommen derartige Mäuse auf einen höheren Marktanteil. 1998 entwickelte Sun Microsystems die erste Maus mit Laserabtastung für Sun?s eigene Workstation Systeme. Im Herbst 2004 stellte Logitech zusammen mit Agilent Technologies eine erste Lasermaus vor die für den normalen Verbraucher gedacht ist, die "Logitech MX 1000 Laser". Die MX1000 erreichte eine Bildverarbeitung von 5,8 Megapixeln/Sekunde, bei einer Auflösung von 800 dpi. Mittlerweile sind auch Lasermäuse anderer Hersteller mit mehr als 2000 dpi verfügbar ( beispielsweise die "Razer Copperhead" oder die "Logitech G5" ). 
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